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Steuerliche Super-Abschreibung: Der Regierungsplan für den Mietneubau

Steuerliche Super-Abschreibung: Der Regierungsplan für den Mietneubau

Neuer Schwung für Mietinvestitionen in Luxemburg

Angesichts des begrenzten Angebots auf dem Kaufmarkt, das den Mietsektor stark belastet, hat die luxemburgische Regierung beschlossen, ihre steuerlichen Hebel zu verstärken [2]. Das Ziel ist klar: Private Investoren sollen wieder gewonnen werden, um den Wohnungsbau anzukurbeln, insbesondere in Ballungsgebieten wie Luxemburg-Stadt, Esch-sur-Alzette oder in neuen Vierteln wie Belval und Cloche d'Or.

Erhöhte Abschreibungssätze für Neubauten

Die Kernmaßnahme dieses neuen Gesetzespakets betrifft die Einführung einer steuerlichen „Super-Abschreibung“. Dieses System ermöglicht es Eigentümern, jedes Jahr einen größeren Teil der Baukosten von ihrem steuerpflichtigen Einkommen abzuziehen.

Nach den jüngsten Ankündigungen sind die Abschreibungssätze nun gestaffelt, um die soziale Mischung und das Angebot an bezahlbarem Wohnraum zu fördern:

  • 3,5 % pro Jahr für neu vermietete Wohnungen mit mittlerer Miete [3].
  • 4,5 % pro Jahr für Wohnungen im sozialen Wohnungsbau [3].
  • Bis zu 5,5 % pro Jahr in bestimmten, im Gesetzentwurf vorgesehenen Sonderfällen, um die Attraktivität des Sektors zu maximieren [5].

Anrechnung von Verlusten aus Vermietung auf das Gesamteinkommen

Neben den Sätzen selbst wurde eine wesentliche strukturelle Änderung eingeführt. Das System erlaubt es nun, das aus diesen hohen Abschreibungen und Kosten resultierende Immobiliendefizit mit dem Gesamteinkommen des Vermieters zu verrechnen [1].

Diese steuerliche Flexibilität verbessert die Nettorentabilität von Immobilienprojekten für Steuerzahler erheblich, egal ob sie in moderne Wohnungen auf dem Kirchberg oder in Residenzen in Differdingen investieren. Durch die Verringerung der Gesamtsteuerbemessungsgrundlage hofft der Staat, die gestiegenen Baukosten und Zinssätze auszugleichen, die die Bauvorhaben in den letzten Monaten gebremst hatten.

Strenge Regeln für den sozialen Wohnungsbau

Parallel zu diesen Anreizen für Eigentümer verstärkt die Regierung die Überwachung des Mietparks. Bei Wohnungen, die von Sonderkonditionen profitieren, wird die Situation der Mieter alle sechs Jahre überprüft [4].

Übersteigt das Einkommen der Bewohner die gesetzlichen Obergrenzen, müssen sie eine „Zusatzmiete“ zahlen oder die Wohnung verlassen [4]. Diese Maßnahme soll sicherstellen, dass öffentliche Beihilfen und Steuervorteile tatsächlich den Haushalten zugutekommen, die sie am dringendsten benötigen.

Was bedeutet das für Investoren auf Nextimmo?

Für die Nutzer der Nextimmo-Plattform markieren diese Maßnahmen einen Wendepunkt. Mietinvestitionen werden im Großherzogtum wieder zu einer strategischen Option [3]. Die Partneragenturen von Nextimmo stellen bereits ein wachsendes Interesse an Neubauprojekten (VEFA) fest, das durch die Aussicht auf beschleunigte steuerliche Absetzbarkeit angeregt wird.

Quellen

  1. Nouvelles mesures pour le logement au Luxembourg - Facebook
  2. RTL Infos - Facebook
  3. L'investissement locatif est-il toujours une option intéressante au Luxembourg ? - BIL
  4. Impôt à la mobilisation des terrains constructibles (IMOB) - RTL Infos
  5. Immobilier locatif : les règles d'assouplissement - Capital

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