Wert maximieren: Die Rollen des Immobilienhändlers und des Immobilienmaklers

Die Immobilienwelt ist ein faszinierendes Universum, das eine Vielzahl von Facetten und unterschiedlichen Rollen bietet. Heute werden wir uns mit einer spezifischen Figur in dieser weiten Landschaft befassen: dem Immobilienmakler als Immobilienhändler (Marchand de biens). Lassen Sie uns in diese Entdeckungsreise eintauchen!
Ein Immobilienhändler: Wer ist er und was macht er?
Ein Immobilienhändler ist eine Einzelperson oder ein Unternehmen, das sich auf den Kauf von Immobilien spezialisiert hat, um diese später gewinnbringend weiterzuverkaufen. Er ist ein unabhängiger Akteur, der eigene oder geliehene Mittel investiert, für die er persönlich haftet. Damit geht er erhebliche finanzielle Risiken ein. Das Ziel ist es, eine Immobilie unter dem Marktwert zu kaufen und sie anschließend zu ihrem Marktwert wieder zu verkaufen.
Gemäß den ethischen Grundsätzen ist es ratsam, im Umgang mit einem Kunden, insbesondere wenn es sich um eine Privatperson handelt, transparent über seine Rolle zu sein. Und das Hauptziel dieser Tätigkeit? Gewinn zu erzielen.
Ein Immobilienhändler kann auch die Rolle eines Bauträgers (Promoteur) übernehmen. Er könnte ein Grundstück oder ein abzureißendes Gebäude kaufen, dort etwas Neues bauen und es dann wieder verkaufen.
In steuerlicher Hinsicht unterliegt der Immobilienhändler der Regelung für gewerbliche Einkünfte und der Mehrwertsteuer (TVA). Er muss bestimmte gesetzliche Verpflichtungen in Bezug auf die Gewerbeanmeldung und Buchhaltung, die Erklärung von Einnahmen, die Rechnungsstellung und andere spezifische Pflichten im Zusammenhang mit Immobiliengeschäften einhalten.
Ethik und Transparenz
Es ist wichtig anzumerken, dass es aus ethischer Sicht unangemessen wäre, wenn ein Immobilienhändler einen Verkaufsauftrag (Makleralleinauftrag) annimmt und den Verkäufer in dem Glauben lässt, er würde sich bemühen, die Immobilie zum höchstmöglichen Preis zu verkaufen, um dann selbst einen niedrigeren Preis zu bieten. Er muss daher transparent sein und dem Verkäufer klar sagen: „Ich kann Ihnen nicht sagen, wie viel das wert ist, aber ich kann Ihnen sagen, wie viel ich Ihnen dafür biete.“
Ein Vorteil für den Verkäufer besteht darin, provisionsfrei an einen Profi verkaufen zu können, der seine Zahlungsfähigkeit schnell nachweisen kann.
Definition des Marktwertes
Der Marktwert ist der Preis, den mehrere Käufer bereit wären, innerhalb einer angemessenen Frist für eine Immobilie zu zahlen.
Der Immobilienmakler als Vermittler
Als Vermittler arbeitet der Immobilienmakler auf der Basis von Vermittlungsprovisionen. Sein Einkommen erzielt er aus der Erleichterung der Verkaufstransaktion, indem er einen Verkäufer und einen Käufer zusammenbringt und alle Details des Verkaufs regelt, damit dieser unter den bestmöglichen Bedingungen abläuft. Um seine Provision zu rechtfertigen, ist es unerlässlich, den Mehrwert seines Eingreifens erklären zu können.
Ein effizienter Immobilienmakler wird die Anrufe potenzieller Käufer filtern und eine große Anzahl von Immobilien zum Verkauf haben, das heißt zahlreiche Makleraufträge (Mandate). Schließlich kontrolliert derjenige, der die Aufträge hält, den Markt und folglich auch die Transaktion.
Der Weg zur Provision
Um Provisionen zu verdienen, muss ein Makler einen Prozess befolgen, der mehrere Schritte umfasst: Marketing betreiben, um einen Käufer zu finden, einen Kaufvorvertrag (Compromis de vente) unterzeichnen und die Urkunden beim Notar beurkunden lassen. Und all dies erfordert, dass man Immobilien zum Verkauf hat, sprich: Makleraufträge. Um diese Aufträge zu erhalten, ist es notwendig, Kontakte durch Termine zu knüpfen, was ebenfalls Marketing erfordert.
Die Preiskluft: Die Realität der Dinge
Derzeit lässt sich eine erhebliche Diskrepanz zwischen den geforderten Preisen und der Realität der verzeichneten Preise beobachten, oft zwischen 15 und 20 %. Es gibt drei Hauptgründe, warum sich eine Immobilie möglicherweise nicht verkauft:
- Die Lage der Immobilie
- Der Zustand der Immobilie
- Der Preis der Immobilie
Der Immobilienmakler fungiert als Berater für den Verkäufer und den Käufer. Er muss Vorsicht walten lassen, wenn er zu teure Aufträge annimmt, die Gefahr laufen, unverkäuflich zu sein, zu viel Zeit für den Verkauf in Anspruch nehmen und eine ungünstige Absorptionsrate aufweisen. Die Lösung lautet: Wahrheit, Transparenz und ein fairer Preis.
Aktives Marketing („Marketing debout“): Die Erfolgsstrategie
Schließlich beinhaltet eine gute Strategie des aktiven Marketings eine verstärkte Präsenz der Immobilie auf dem Markt, Akquise und die Schaffung von Gelegenheiten. Offene Fragen zu stellen und vor allem aufmerksam zuzuhören, ist essenziell. Für ein umfassendes Verständnis ist es immer nützlich, sich den gesamten Kurs noch einmal anzusehen.
Voilà! Wir hoffen, dass dieser tiefe Einblick in die Rolle des Immobilienmaklers als Immobilienhändler für Sie nützlich war. Wir freuen uns darauf, das faszinierende Universum der Immobilien auch weiterhin gemeinsam mit Ihnen zu erkunden. Bis bald!