Zurück

Wann und wie gehen Sie mit einer unbezahlten Miete um?

Wann und wie gehen Sie mit einer unbezahlten Miete um?

Die Aussicht, eine verspätete oder gar keine Zahlung zu erhalten, ist eine der größten Sorgen eines jeden Eigentümers, der eine Vermietung seiner Immobilie in Erwägung zieht. Zunächst einmal können solche rechtlichen Konflikte durch die Anwendung einer Reihe von bewährten Praktiken vermieden werden. Wenn Sie Ihre Miete nicht zahlen und sich mehrere Monate Rückstände angesammelt haben, hat Ihr Vermieter außerdem das Recht, rechtliche Schritte einzuleiten, um die ausstehenden Beträge einzutreiben.

Wenn Sie eine Zwangsräumung vermeiden wollen, zahlen Sie Ihre Miete rechtzeitig

Schon vor der Unterzeichnung eines Mietvertrags kann ein Vermieter die Wahrscheinlichkeit, dass die Miete zu spät oder gar nicht gezahlt wird, durch bestimmte vorbeugende Maßnahmen verringern. Genauer gesagt sollte ein verantwortungsbewusstes Mieterprofil zu jeder Zeit bevorzugt werden. Zu diesem Zweck sollten Vermieter nicht an irgendjemanden vermieten, ohne vorher einen Nachweis über das Einkommen und den bisherigen Mietverlauf zu sehen. Zögern Sie nicht, diese Nachweise von jeder Person zu verlangen, die bei Ihnen mieten möchte. Auf diese Weise können Sie sicherstellen, dass sie in der Lage sind, ihren aktuellen Mietvertrag einzuhalten und eine stabile Geldquelle für zukünftige Zahlungen haben.

Es ist auch möglich, eine Versicherung abzuschließen, um sich gegen finanzielle Verluste abzusichern, falls die Mieter ihre Miete nicht zahlen. Bis sich die Situation wieder normalisiert, können die Gesellschaften Sie tatsächlich für die Miete entschädigen. Wenn der säumige Mieter beispielsweise weiterhin in der Immobilie wohnt, ohne die Rechnung zu bezahlen, kann dies den Einkommensverlust ausgleichen, den er während des gesamten Gerichtsverfahrens erlitten hat.

Ein schnelles Handeln und eine schnelle Kommunikation mit dem Mieter, um die Gründe für die verspätete Mietzahlung zu erfahren, würde die Situation lösen. Manchmal kann das Problem schnell und einvernehmlich gelöst werden. Wenn der Mieter aber immer noch nicht kooperiert, müssen Sie möglicherweise rechtliche Schritte einleiten, um die Miete einzutreiben.

Wenn mein Mieter die Miete nicht zahlt, wie kann ich rechtliche Schritte einleiten?

Um eine Klage einzureichen, müssen Sie einen Antrag beim örtlichen Friedensrichter stellen (je nach Lage der Wohnung in Luxemburg, Esch-sur-Alzette oder Diekirch).

Nach Eingang des Antrags stellt der Gerichtsschreiber jeder Partei eine schriftliche Vorladung aus. Der Mieter gilt als "säumig", wenn er an dem angegebenen Tag nicht vor Gericht erscheint. Die Anhörung über den Ablehnungsantrag wird sich verzögern, wenn er erscheint.

Es ist aber wichtig, daran zu denken, dass der Friedensrichter bei Bedarf immer noch Eilmandate ausstellen kann. Es ist nicht ausgeschlossen, dass er ein Gutachten in Auftrag gibt oder eine befristete Miete einführt.

Sobald das Urteil gefällt ist, kann der Vermieter eine Lohnpfändung vornehmen, um eventuelle Zahlungsrückstände einzutreiben, wobei er die Möglichkeit im Auge behalten muss, das Vermögen des Mieters zu pfänden. Ein Richter kann eine Zwangsräumung anordnen, wenn er feststellt, dass die aktuellen Umstände eine Fortsetzung des Mietverhältnisses nicht zulassen.

Da es sich um ein Verfahren handelt, das auf einer Petition basiert, muss kein Gerichtsvollzieher oder Anwalt beauftragt werden, sodass die Kosten gering sind. Vermieter müssen in der Regel nur die Kosten für die Kopien der Belege, die Kosten für Transport und Unterbringung zu den Gerichtsverhandlungen und den Versand der Mitteilungen an die Mieter per Einschreiben in ihr Budget einplanen.